Life-Admin-Day Nr. 1

Ich habe immer wieder einmal Lose-Enden-Tage eingestreut, aber noch kein System daraus gemacht. Dann stieß ich auf Mel Robbins, die übrigens nicht die Frau von Tony Robbins ist, und da machte es Wow:

Das Konzept: Life-Admin-Day mit 5 Stationen

Erster Block: Zwei Stunden Appointments machen.
Augenarzt, Vorsorge, Tüv fürs Auto ´, Kinderarzt für die Kinder, Impfen vom Haustier und was der Dinge mehr sind. Habe ich tatsächlich früher gemacht. Beim Friseurbesuch den nächsten terminiert, mit die U-Termine der Kinder geben lassen, …

Zweiter Block: Zwei Stunden Aufträge
Dieser Block sollte vorher gut geplant werden, da er oft mit Wegen verbunden ist. Und da will man ja möglichst effektiv und effizient vorgehen. Altkleider,, Altglas, Recclinghof, andere Besorgungen, Erledigungen …. You name it.
Darum habe ich ja z.B. meinen Deponie-Dienstag, an dem ich Grünschnitt, Batterien, Technik, … mit meinen beiden Hackenporsches zum nächstgelegenen Recyclinghof bringe. Okay, ich täte das lieber montags, aber montags haben sie geschlossen.

Mittagessen

Dritter Block: zwei Stunden Finanzen.
Da wurde es im Beispiel natürlich sehr amerikanisch: Kreditkarten-Abrechnungen ausdrucken und markieren, was fraglich ist, gekündigt werden soll, usw. Dass man da anrufen kann und Zahlungen stoppen kann, kann ich mir in Deutschland nicht vorstellen.

Vierter Block: eine Stunde Abmelden von Newslettern usw.

Fünfter Punkt: Den nächsten Life-Admin-Tag terminieren!

Was dachte ich spontan über den Ablauf!?

Heiligs Blechle, das würde ich nie durchhalten! Und meine anstehenden Dinge passen auch nicht dazu. Aber wie immer: Ich bin OFFEN, und Versuch macht klug!

Und was habe nun ich gemacht?

Mein erster Life-Admin-Day begann wegen einem der wöchentlichen 1:1-Telefonaten später: Nachbereitung, Übersicht verschaffen. Ich hatta tatsächlich tags zuvor schon etliche lose Enden abgearbeitet, hatte aber „Laufende Projekte“ notiert und eine Mindmap für die Osterferien-Planung. In der ist natürlich wie immer auch zu viel drin …

Mit war klar, dass ich meine Kanbanboards neu strukturieren und wahrscheinlich doch das dreigeteilte für aktuelle Teilaufgaben einrichten musste.

Starten wollte ich aber auch mit zwei Appontments: Mammographietermin und immer noch Augenarzt. Das Drama näher erklärt ist in diesem Video. Letztendlich ist es mir später durch nachfragen bei der KI doch gelungen, auf der Seite alles zu regeln und mir meine Anfrage auszudrucken. Der Augenarzt will aber scheinbar keine Patienten …

Den Brief an die Sparkasse wegen der Doppelabbuchungen für die Karte mit Screenshots habe ich geschrieben und später bei einem abschließenden Walk eingeworfen.

Die Sortierarbeiten im ersten Block haben mich erwartungsgemäß sehr gefordert. Das Mittagessen war willkommen und die Pause doch länger als erwartet.

Die zwei Stunden am Nachmittag waren dann mit Überweisungen, Handy laden, Sperrmüll bestellen und anderen Sachen gefüllt.

Wie zufrieden war ich!?

Wie immer überhaupt nicht. Am nächsten Tag ging es mir auch nicht gut. Aber das hatte eher damit zu tun, dass ich Dinge, die mich zufriedener gemacht hätten, gar nicht geschafft habe… Darum habe ich den nächsten Life-Admin-Day auf drei Tage später gelegt, wo ich ohnehin einen begrenzten Tag habe.

Was klappt bei mir ansonsten besser!?

Zunächst mal die Schwerpunkte an den Wochentagen. Da sind je nach Woche auch bestimmte Tätigkeiten terminiert, die sich entsprechend wiederholen. Denn das ist ja der Kern vom Ganzen: Nicht solche Berge von Unerledigtem auflaufen zu lassen. Ist aber leichter gesagt als getan.

Das Arbeiten in Zeitblöcken. Wobei ich immernoch den Eindruck habe, dass mir Zeit zwischen den Fingern durchflutscht. Darum ist der Kurzzeitwecker so gut mit den Taskblocks von einer halben Stunde.

Mein größter Fehler?

Ich weigere mich immer noch zu schätzen, wie lange ich wohl brauche. Und dann schätzen und tatsächlich abgleichen wie es wirklich gelaufen ist. Zwar tracke ich meine Zeitblöcke, die ich gemacht habe nun in einem Formular, aber ansonsten ist eine Haltung in mir „Ich bin sowieso hinterher. Das ist nicht zu schaffen!“ Was natürlich auch mit den vielen Aufgaben der verschiedenen Bereiche zu tun hat. Und damit, dass ich das HB90-Modelll ja auch erst seit einigen Wochen einübe und an meine Bedürfnisse adaptiert habe. Und damit, dass im jetzigen Stadium so viel Grundlagenarbeit zu leisten ist. Die KI ist dabei ein ebenso großer Zeitfresser wie Helfer …

Was folgere ich also daraus!?

Mit einer klareren Aufgabenstellung hineingehen, Kurzzeitwecker stellen, Zeitprotokoll führen- und an Pausen denken! Darin bin ich wie alle Solo-Selbstständigen nicht gut.

to be continued…

Birgit von #lebendasduliebst

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