Hast du schon deinen Frei-Träumer!?

Ich bin so alt, dass ich noch den Frei-Schwimmer kenne, der früher nach dem Seepferdchen kam. Du auch!? Auf jeden Fall ist die Redewendung in die Sprache eingeflossen:

Man muss sich auch freischwimmen!

Im Sinne von: Man muss es erstmal ausprobieren und dann klappt das schon – mit der Zeit.

Kleine Kinder und auch wir großen Kinder mögen Auszeichnungen, Anerkennungen. Insofern mal das Gedankenspiel:

Kannst du dir schon ein Frei-Träumer-Zertifikat ausstellen?

Ich gehe ja gern mit Sprache um. Und nach einer Schreibsession war es auf einmal da, dieses Wort: Statt Frei-Raum stand da Frei-Traum …

Ja für den Frei-Traum braucht es auch den Freiraum. Das ist wie mit der Muse, die einen auch nur küsst, wenn man sie einlädt und zeitlichen und örtlichen Platz schafft.

Wenn du also Lust hättest auf ein Frei-Träumer-Zertifikat, dann müsstest du zu allererst um die Notwendigkeit des Träumens auch und gerade für Erwachsene wissen!

Denn Kinder können träumen, Luftschlösser bauen, indem sie in die Luft gucken- und gaaaaanz weit weg sind. Mitunter kann man es sehen!

Alles beginnt mit einer großen Vision, einem großen Traum.

Die Amerikaner wissen das, sie starten nicht mit einem 10-Jahresplan oder weniger, sondern mit einer großen kurzen Vision, die sagt: „Warum will ich das eigentlich machen!?!?!?!“.
In Deutschland sagen wir eher „Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen!“ und sind schon froh, wenn wir einen Jahresplan haben. Wir begründen das auch mit den Katastrophen der vergangenen Jahre: Corona, Weltwirtschaftskrise, die diversen zerstörerischen Kampfhandlungen dieser Welt. In denen bestimmen kleine Männer mit großen Egos über unser aller Leben- von Vision nichts zu sehen.

Diese Krisen und andere tangieren alle Länder der Erde. Dennoch gibt es in allen Ländern Menschen, die positiv bleiben, etwas aufbauen und das Lebensprinzip von Wachstum und Entwicklung zur Geltung bringen. Diese Buchführung über all die zerplatzten Träume und Katastrophen scheint mir auch ein typisches Merkmal unserer deutschen Gesellschaft. Allerdings gibt es Momente, in denen ich das auch gut kann. Es fällt mir zum Glück aber sofort auf! Denn:

Was vorbei ist, kannst du nicht ändern!

Aufbruchsgeist ist das, was du brauchst – jeden Tag neu. Vorwärts immer, rückwärts nimmer. Unsere Gesellschaft und auch die Wirtschaft brauchen mehr Begeisterung, mehr Lebensfreude, mehr Kontinuität.

Um Aufzubrechen musst du aber wissen, wohin du willst!

Wie im Navi, wo du nicht nur den Zielort eingibst, sondern auch den Startpunkt. Das Navi macht auch zwischendrin immer wieder eine aktuelle Berechnung, eine STOB – eine Standortbestimmung. Das brauchst auch du. Bist du noch auf dem richtigen Weg!? Schon die Abweichung von einem Grad führt zum eklatant falschen Ziel!

Also: Wohin willst du!?

Ein oftmals überfordernde Frage. Wir sind doch schon froh, wenn wir den Alltag ungefährt bewältigen. Ich schreibe diesen Artikel in der Woche nach der Zeitumstellung zur Winterzeit. Zeitumstellung, ein Supermond, der in den Schlaf funkt und Beschuss mit Keimen aller Art bremsen das Vorankommen deutlich aus, dennoch robbe ich mich weiter in die Richtigung, die die für mich richtige ist, und schreibe diesen Artikel für dich! ❤️

„Ich weiß nicht, was ich will!?“
„Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll!?“

Wenn es heißt „Wo soll ich anfangen!?“, dann ist das Leben meist übervoll.
Dauerstress! Keine Zeit! Hetze, Zeitdruck, ALLES ZU VIEL!

Du fühlst dich gelebt, statt zu leben. Die Farbe ist nach und nach aus deinem Leben verschwunden. Geblieben ist das Novembergrau – und das auch zu anderen Zeiten des Jahres.

Da ist Gefahr im Verzug. Sofort: Entschleunigung!

Streichen, was du nicht schaffen kannst.
Abgeben, was abzugeben ist.
Für JETZT, nur für jetzt mal deine Ansprüche an dich selbst herunterschrauben.

Was genau könnte das für dich bedeuten!? Notiere. Dieser Artikel läuft dir nicht weg!

Du siehst den Wald vor lauter Bäumen nicht!? Dann schreib mir eine Mail mit „Notfall-Gespräch“ an kontakt(at) birgit-brakebusch.de- ich melde mich schnell bei dir.

Achte zuallererst auf deine körperlichen Grundbedürfnisse:

Genug Schlaf, die richtige, nahrhafte Ernährung, Erholung, Regeneration, Atmen, moderate Bewegung, …

Habe deine nahen Beziehungen in Ordnung. Wo musst du dich entschuldigen? Wo braucht es dringend wieder gemeinsame Zeit, die auch dir gut tut. Musst du den Kontakt zu jemandem einschränken, weil derjenige dir nicht gut tut? Musst du darüber ein Gespräch führen oder nicht?

Muss du dringend in deiner Wohnumgebung einen Zustand herstellen, der dir besser tut!?

Musst du dich dringend um finanzielle Angelegenheiten kümmern, weil sonst „die Hütte brennt“?

Ist etwas auf der Arbeit, das drückt? Was könntest du fragen, ändern, sagen, tun, …?

Wenn du dich stabilisiert hast, nimmt dir Momente zum Träumen!

Gönn dir die Frage: Wenn ALLES möglich wäre, wie würde ich es dann haben wollen!?

Mach dir den Raum der WÜnsche auf, geh in Gedanken darin spazieren- und tu das immer wieder für ein paar Minuten, am besten täglich.

So träumst du dich nach und nach immer freier und freier.

Denn wir müssen alles üben- auch das Träumen!

Zum Glück wissen wir es nicht mehr, wie oft wir uns beim Laufen lernen, Fahrrad fahren, …. weh getan haben. Als Erwachsene spüren wir diesen Schmerz nun – und vermeiden ihn.

Lass dich nicht abhalten! Mehr zu wollen, liegt in der Natur des Menschen!

Erinnere dich wieder daran, dass du der Schöpfer deiner Welt bist, die Weltmacht mit 3 Buchstaben ICH. Denk es, auch wenn du dich nicht so fühlt.

Wir erschaffen die Welt über unser Denken, Fühlen und Handeln.

Und das, was wir HEUTE denken, erschafft die Welt von morgen.

Denkst uns fühlst du HEUTE, du hast es nicht verdient, dann wirst du nicht dafür tun, dass du es in einigen Tagen, Wochen, Monaten oder Jahren bekommst.

Wenn dein Denken und deine Gefühle von Drama und Chaos bestimmt sind, wird auch deine Umgebung chaotisch sein, werden auch deine Beziehungen voller Drama sein.

Nur zwei tiefgreifende Beispiele, denen wir mit dem Ansehen deines Lebenshauses auf die Spur kämen.

Verändere dein Denken, dann verändern sich deine Gefühle!

Handele- und du kannst auch so deine Gefühle positiv verändern, was wiederum auf dein Denken abfärbt. Alles ist mit allem verbunden.

Das ist der IDENTITY-Shift, das Verändern deiner Innenwelt, die eine Veränderung der Außenwelt zur Folge hat:

Farbe kommt zurück, Lebensfreude bricht sich Bahn.
Es passieren Dinge, mit denen du nicht ansatzweise gerechnet hättest.
Das Leben ist ein Abenteuer, so spannend, wie du es gern hast- ohne Drama, versteht sich.

Klingt theoretisch!? Ist handfest praktisch! Und du kannst es bei Lebendasduliebst tun:
Im Fülle-Club, im Neustart 2.0 – Programm – oder im 1:1 -Gespräch.

In jedem Fall trainieren wir die Kraft der kleinen Schritte und die Kunst der Beschränkung!

Gar nicht so einfach, aber du weißt ja schon: Wir üben.

Ich übe, also bin ich!

Du auch!?

Birgit #lebendasduliebst


Gute Vorsätze durch Gewohnheiten verwirklichen

Und? Was machen deine Neujahrs-Vorsätze? Oder deine großen Ziele, Wünsche und Träume, die du schon so lange verwirklicht sehen möchtest?

Mir ging es lange so, dass ich einfach voller Scham war und bildlich gesprochen weggeschaut habe. Bloß nicht hingucken, dann tut es wieder weh. Ich zeige mir selbst, wie unfähig ich bin. Ich habe xy noch nie hinbekommen, ich bin eben nicht xy , mir steht das nicht zu. Alle anderen können das, aber ich!?

Das hat sich verändert, seit ich weiß, dass diese Sätze und die Gefühle, die sie mitbringen, nicht „Ich“ sind, sondern Denkmuster-Familien, die sich in meinem Lebenshaus breit gemacht haben, ohne dass ich es bewusst wollte. Und so ist das in jedem Lebenshaus. Die ungebetenen Gäste sind etwas verschieden, aber immer lauern sie gleich in der Diele, so dass der Zutritt zu den anderen Räumen des Lebenshauses gleich blockiert ist.

Also muss ich jetzt erst ein paar Jahre in meinem Inneren aufräumen, bevor ich mein Leben verändern kann?

Jein, beides geht Hand in Hand, in der Weise, wie es für dich funktioniert, spielerisch und am besten in einer Gemeinschaft, die deine noch so kleinen Erfolge feiert und bei Hängepartien da ist.

Die Methode, die dir hilft, die ersten erfolgreichen Schritte zu tun, sind Gewohnheiten.

Aber Gewohnheiten sind unsexy!

… mag sein, aber du wirst sie lieben lernen, glaub mir. Du hast sowieso jede Menge davon- zumeist ohne dir dessen bewusst zu sein. Unser ganzer Alltag wird durch den „Kleber Gewohnheit“ zusammengehalten. Denn das genau ist ja auch das Ziel: Die von dir gewünschte Handlung so einzuüben, dass sie dir in Fleisch und Blut übergeht und du nicht mehr darüber grübeln musst und insofern dafür die kostbare Energie sparst. Unser Gehirn ist der größte Energiefresser. Wenn er mit Banalitäten überlastet wird, bleibt keine Energie für die wirklich wichtigen Dinge übrig.

Denn das ganze Leben ist ein Energiespiel­:

Wenn du etwas mit Leichtigkeit erreichen willst, musst du dafür sorgen, dass du alles, was dafür nötig ist, zunächst einmal lernst. Du steckst also Energie, Aufwand, Arbeit hinein. Das lässt sich nicht vermeiden, tut mir leid. Macht aber auch Spaß! Nach und nach wird es leichter, schließlich ist es im besten Sinne normal.

Hier ein paar Tipps für die Themen, in denen du etwas verändern willst: Gewohnheiten in Bezug auf deine Zeit …

… liegen fast unter allen Zielen. Denn: Egal, ob du dich gesünder ernähren, Sport machen, deine Wohnung oder deinen Papierkram aufräumen willst, dich deinem Hobby widmen willst, für alles musst du Zeit einplanen.

Mein Tipp: Starte mit kleinen Gewohnheiten, die du täglich machst, um einen dauerhaft besseren Zustand zu erreichen und zu halten. Warum? Weil dieser dir täglich spiegelt: Ich kann mir vertrauen! Ich tue, was ich mir vorgenommen habe! Ich kann das! Es ist jetzt ganz leicht geworden! Also gewinnst du Selbstvertrauen und Zutrauen zu dir für andere Themen.

Beispiele:

  • Die 2-Minuten-Aufräumroutine von Fly-Lady
  • jeden Morgen dein Bad erfrischen (Waschbecken und Toilette putzen)
  • Jeden Abend deine Kassenzettel und Belege in dein Haushaltstuch räumen.
  • Deinen Schreibtisch 2 Minuten aufräumen.
  • Jeden Abend kurz den nächsten Tag planen.
  • Am Morgen alles für dein Hobby bereitlegen, damit du nach der Arbeit damit gleich starten kannst.
  • Jeden Abend die Küche aufräumen – und dich jeden Abend freuen, dass das immer schneller geht.
  • Jeden Tag fünf Minuten Unkraut zupfen, anstatt am Samstag eine Gewaltaktion zu machen.
  • Morgens schriftlich notieren, was heute am wichtigsten ist.
  • Nach einem Arbeitsblock eine bestimmte Übung machen, die dir guttut, und dein Gehirn auch wieder besser durchblutet, und somit dich wieder frisch macht, z.B. Schulter-Übungen, die auch dem Nacken helfen.
  • Trinkroutinen entwickeln.
  • Beim Abspeichern eines Dokumentes eine neue sinnvolle Dateienstruktur beginnen und gleich zwei bestehende Dokumente umsortieren. Anstatt Gewaltaktionen machen zu wollen, für die nie die Zeit kommt.
  • Überhaupt mehr Dinge im Block tun: Nicht eine Grafik erstellen, sondern gleich zwei oder drei.

Fang dabei mit nur einer Sache an, wenn sie läuft, kannst du eine zweite zu nehmen.
Was sind Mini-Gewohnheiten, die dir helfen? Kommentiere gern!

Und mach deinen Fortschritt sichtbar:
Mit einem wöchentlichen Tracker, einem Smiley neben dem Datum in deinem Kalender, oder …?

Kläre, was deine Motivation ist!

Ich habe völlig unabsichtlich einige Gewohnheiten entwickelt, die mir Zeit sparen und auch einige andere Vorteile haben, weil ich beschlossen habe:
„Es macht mir Freude, bewusst mit Ressourcen umzugehen.“
So habe ich einige Dinge in Bezug auf den Verbrauch von Wasser und die Getränkezubereitung verändert, die Energie und Zeit sparen- und meiner Gesundheit guttun. Und das, nachdem mir klar wurde, dass nicht primär das Geld sparen meine Motivation ist.

Denke daran: Du tust es für DICH!

Positiver Egoismus ist wichtig. In dem Sinne:

Hab es schööööön!

Das wünscht dir
Birgit #lebendasduliebst