Life-Admin-Day Nr. 1

Ich habe immer wieder einmal Lose-Enden-Tage eingestreut, aber noch kein System daraus gemacht. Dann stieß ich auf Mel Robbins, die übrigens nicht die Frau von Tony Robbins ist, und da machte es Wow:

Das Konzept: Life-Admin-Day mit 5 Stationen

Erster Block: Zwei Stunden Appointments machen.
Augenarzt, Vorsorge, Tüv fürs Auto ´, Kinderarzt für die Kinder, Impfen vom Haustier und was der Dinge mehr sind. Habe ich tatsächlich früher gemacht. Beim Friseurbesuch den nächsten terminiert, mit die U-Termine der Kinder geben lassen, …

Zweiter Block: Zwei Stunden Aufträge
Dieser Block sollte vorher gut geplant werden, da er oft mit Wegen verbunden ist. Und da will man ja möglichst effektiv und effizient vorgehen. Altkleider,, Altglas, Recclinghof, andere Besorgungen, Erledigungen …. You name it.
Darum habe ich ja z.B. meinen Deponie-Dienstag, an dem ich Grünschnitt, Batterien, Technik, … mit meinen beiden Hackenporsches zum nächstgelegenen Recyclinghof bringe. Okay, ich täte das lieber montags, aber montags haben sie geschlossen.

Mittagessen

Dritter Block: zwei Stunden Finanzen.
Da wurde es im Beispiel natürlich sehr amerikanisch: Kreditkarten-Abrechnungen ausdrucken und markieren, was fraglich ist, gekündigt werden soll, usw. Dass man da anrufen kann und Zahlungen stoppen kann, kann ich mir in Deutschland nicht vorstellen.

Vierter Block: eine Stunde Abmelden von Newslettern usw.

Fünfter Punkt: Den nächsten Life-Admin-Tag terminieren!

Was dachte ich spontan über den Ablauf!?

Heiligs Blechle, das würde ich nie durchhalten! Und meine anstehenden Dinge passen auch nicht dazu. Aber wie immer: Ich bin OFFEN, und Versuch macht klug!

Und was habe nun ich gemacht?

Mein erster Life-Admin-Day begann wegen einem der wöchentlichen 1:1-Telefonaten später: Nachbereitung, Übersicht verschaffen. Ich hatta tatsächlich tags zuvor schon etliche lose Enden abgearbeitet, hatte aber „Laufende Projekte“ notiert und eine Mindmap für die Osterferien-Planung. In der ist natürlich wie immer auch zu viel drin …

Mit war klar, dass ich meine Kanbanboards neu strukturieren und wahrscheinlich doch das dreigeteilte für aktuelle Teilaufgaben einrichten musste.

Starten wollte ich aber auch mit zwei Appontments: Mammographietermin und immer noch Augenarzt. Das Drama näher erklärt ist in diesem Video. Letztendlich ist es mir später durch nachfragen bei der KI doch gelungen, auf der Seite alles zu regeln und mir meine Anfrage auszudrucken. Der Augenarzt will aber scheinbar keine Patienten …

Den Brief an die Sparkasse wegen der Doppelabbuchungen für die Karte mit Screenshots habe ich geschrieben und später bei einem abschließenden Walk eingeworfen.

Die Sortierarbeiten im ersten Block haben mich erwartungsgemäß sehr gefordert. Das Mittagessen war willkommen und die Pause doch länger als erwartet.

Die zwei Stunden am Nachmittag waren dann mit Überweisungen, Handy laden, Sperrmüll bestellen und anderen Sachen gefüllt.

Wie zufrieden war ich!?

Wie immer überhaupt nicht. Am nächsten Tag ging es mir auch nicht gut. Aber das hatte eher damit zu tun, dass ich Dinge, die mich zufriedener gemacht hätten, gar nicht geschafft habe… Darum habe ich den nächsten Life-Admin-Day auf drei Tage später gelegt, wo ich ohnehin einen begrenzten Tag habe.

Was klappt bei mir ansonsten besser!?

Zunächst mal die Schwerpunkte an den Wochentagen. Da sind je nach Woche auch bestimmte Tätigkeiten terminiert, die sich entsprechend wiederholen. Denn das ist ja der Kern vom Ganzen: Nicht solche Berge von Unerledigtem auflaufen zu lassen. Ist aber leichter gesagt als getan.

Das Arbeiten in Zeitblöcken. Wobei ich immernoch den Eindruck habe, dass mir Zeit zwischen den Fingern durchflutscht. Darum ist der Kurzzeitwecker so gut mit den Taskblocks von einer halben Stunde.

Mein größter Fehler?

Ich weigere mich immer noch zu schätzen, wie lange ich wohl brauche. Und dann schätzen und tatsächlich abgleichen wie es wirklich gelaufen ist. Zwar tracke ich meine Zeitblöcke, die ich gemacht habe nun in einem Formular, aber ansonsten ist eine Haltung in mir „Ich bin sowieso hinterher. Das ist nicht zu schaffen!“ Was natürlich auch mit den vielen Aufgaben der verschiedenen Bereiche zu tun hat. Und damit, dass ich das HB90-Modelll ja auch erst seit einigen Wochen einübe und an meine Bedürfnisse adaptiert habe. Und damit, dass im jetzigen Stadium so viel Grundlagenarbeit zu leisten ist. Die KI ist dabei ein ebenso großer Zeitfresser wie Helfer …

Was folgere ich also daraus!?

Mit einer klareren Aufgabenstellung hineingehen, Kurzzeitwecker stellen, Zeitprotokoll führen- und an Pausen denken! Darin bin ich wie alle Solo-Selbstständigen nicht gut.

to be continued…

Birgit von #lebendasduliebst

Wie entsteht eigentlich dein Erfolg?

„Ich bin doof. Ich kann das halt nicht.“ Kennst du solche Gedanken? Lies, warum das nicht die Wahrheit ist – und wie du mit kleinen Erfolgen, neuen Mustern und einem mutigen Blick nach innen dein Leben verändern kannst.

Erfolg fühlt sich nicht immer danach an!

„Erfolg“ – ein Wort, das oft leichtfertig benutzt wird. Für mich war es lange mit Schmerz verbunden. Denn obwohl ich vieles erreicht hatte, fühlte es sich nicht wie Erfolg an. Die Ergebnisse, auf die ich hingearbeitet hatte, berührten mich nicht. Sie passten einfach nicht zu mir.

Ein wahrer Kern – und viele Geschichten drumherum

In dem, was wir über unseren Erfolg (oder Misserfolg) denken, steckt immer ein Stück Wahrheit. Ein Teil davon ist real. Doch vieles ist ein Geflecht aus alten Überzeugungen, das sich um diese Wahrheit spannt. Unsere Realität wird aufgeblasen – nicht aus Bosheit, sondern aus Schutz. Damit wir bleiben, wo wir sind.

Hier ist es sicher!

Unsere Paradigmen – also die tief verankerten Glaubenssatz-Familien – wollen uns bewahren. Sie flüstern: Bleib lieber hier. Hier kennst du dich aus. Hier hast du überlebt.
Und so bleiben wir. Auf dem Parkplatz unseres Lebens. Der Punkt P – der Platz, an dem wir uns eingerichtet haben.

Doch irgendwann verwandelt sich dieser Parkplatz in einen Panikpunkt. Weil das Leben uns ruft, uns drängt, uns schiebt. Die inneren Schutzmechanismen schlagen Alarm. Angst taucht auf – mal leise, mal laut, manchmal überwältigend. Immer größer, als es nötig wäre.

Und das Ergebnis?
Massiver Stress – obwohl unser Herz längst weiß: Jetzt wäre Zeit für den nächsten Schritt.

Erfolg braucht Bewusstsein!

Wirklicher Erfolg beginnt mit einem bewussten Blick nach innen.
Er entsteht, wenn du erkennst, dass viele deiner inneren Reaktionen auf Veränderung alten Mustern folgen. Je mehr du darüber weißt, desto gelassener kannst du damit umgehen. Und ja – wie so vieles im Leben: Das ist Übungssache.

Warte nicht, bis das Leben dich zwingt, in Bewegung zu kommen. Geh lieber selbst los – in deinem Tempo, mit deiner Richtung.
Und dabei gilt: Kleine Schritte führen zum Ziel. Immer.

Erfolg braucht Anerkennung!

Was wünschst du dir wirklich?
Oft ist es gar nicht so leicht, das zu benennen. Manchmal hilft ein wohlwollender Blick von außen – zum Beispiel im Workshop „Die für dich richtigen Ziele finden – und erreichen!“. Viele Teilnehmende beschreiben ihn als „magisch“. Warum? Weil sich dort oft der Knoten löst – und ein klarer Weg sichtbar wird.

Wenn du deine wahren Wünsche, Ziele und vielleicht lange verschütteten Träume zulässt, entsteht eine kraftvolle Dynamik.
Dann kommt die Kunst der Beschränkung ins Spiel – sich wirklich auf das Wesentliche zu konzentrieren – und die wertvolle Praxis der Anerkennung:

Mach sichtbar, was du geschafft hast – sei es ein Micro-Habit, ein Mini-Erfolg oder ein mutiger Gedanke. Gestalte es bunt, kreativ, lebendig – so, dass es dir Freude macht. So bleibst du dran.

Und am schönsten ist das in Gemeinschaft.
Zum Beispiel im Fülle-Club: ein Ort, an dem wir uns gegenseitig tragen, ermutigen – und gemeinsam unsere Erfolge feiern.

Erfolg braucht die Beseitigung von Störfaktoren!

Die Erfolgsformel lautet:
Potenzial entfalten + Störfaktoren minimieren.
Wieder einmal: Von beiden Seiten denken. Innen wie außen.

Hier eine kleine – unvollständige – Liste typischer Störfaktoren (in zufälliger Reihenfolge):

  • Unklarheit
  • Verzettelung
  • Zu viele Baustellen
  • Aufschieberitis
  • Energieräuber
  • Leerlauf ohne echte Erholung
  • Terminkollisionen
  • Zu eng getaktete Zeitpläne
  • Gedankenschleifen

Das zugrundeliegende Paradigma lautet oft:
„Ich kann das halt nicht.“
„Ich bin nicht gut genug.“
„Andere kriegen das hin – ich nicht.“

Die Frage ist:
👉 Ist das wirklich wahr?


Erfolg braucht den Mut, hinzusehen!

Wenn du dich traust, genau hinzuschauen, verändert sich alles.
Denn Muster kannst du nur unterbrechen, wenn du sie erkennst.

  • Schmerz zuzulassen ermöglicht, Ursachen zu finden und zu lösen.
  • Trauer zu fühlen erlaubt dir, loszulassen und frei zu werden.
  • Trigger in Beziehungen bewusst zu machen gibt dir die Freiheit, neue Muster und echte Verbindung zu leben.
  • Fehler in der Zeitplanung zu erkennen, hilft dir, Puffer einzubauen, deinen Wochenrhythmus zu verändern, Zeitinseln zu gestalten – ob micro, mini oder midi.
    Es geht!

Erfolg beginnt mit deiner inneren Erlaubnis!

Der wichtigste Schritt ist:
Glaube daran, dass Erfolg für dich möglich ist.
Wirklich möglich. Für dich. Jetzt.

Denn:
Du bist die Schöpferin – der Schöpfer – deines Erfolgs.
Niemand sonst.
Und niemand sonst darf ihn bewerten.

Also:
Schaffe dir deine Erfolgserlebnisse.
Denn: Wenn du es nicht tust, tut es niemand.


Viel Erfolg auf deinem Weg!
Von Herzen,
Birgit
#lebendasduliebst

Positive Erfahrungen schaffen!

In unseren erwachsenen Jahren wundern wir uns oft über unser Verhalten:
Warum tun wir Dinge, die wir ja gerade NICHT tun wollen!?
Warum bleiben wir passiv, obwohl wir uns Aktivität verordnet haben!?

– Die Gründe dafür sind vielfältig:

  • Glaubenssätze, Denkmuster, Paradigmen
  • Verhaltensmuster, die wir uns antrainiert haben, ob bewusst oder unbewusst.
  • Vermeidungsverhalten: Wir vermeiden dieses Problem, dieses Thema, diese Herausforderung.

Hinschauen, wahrnehmen, was ist, Bewusstsein schaffen ist aber der erste Schritt zur Veränderung!

Hinschauen und insofern auch hinfühlen ist unangenehm, schmerzhaft, mit Gefühlen wie Scham, Schuld, Trauer, Wut verbunden.  Wir sind aber darauf konditioniert, Schmerz zu vermeiden und Freude zu erleben. Das Schmerz-Lust-Prinzip ist ein Kernkonzept der Motivations-Psychologie.

Wir haben bestimmte Referenz-Erfahrungen gemacht, nach denen wir Situationen einordnen.

Als wir mal versucht haben ins Fitness-Studio zu gehen haben wir so trainiert, dass wir uns einen üblen Muskelkater zugezogen haben. „Da gehe ich nie wieder hin!“

Als wir eisern eine Diät eingehalten haben, hat doch wieder jemand eine dumme Bemerkung über unsere Figur gemacht, weswegen wir beschlossen haben: Es ist sowieso alles sinnlos! Und so sind wir in alte Verhaltensmuster zurückgefallen.

Wir haben den Mut für eine neue Beziehung gefunden. Ein paar Monate geht das auch gut. Aber dann passiert es (wieder!?): Er oder sie betrügt uns. Und wir beschließen, dass wir nie wieder so verletzt werden wollen! Also besser allen bleiben.

Ursache und Wirkung

Wir verwechseln Ursache und Wirkung, erzählen uns Geschichten, warum es so viel besser ist, im Alten zu verharren. Damit folgen wir dem, was ins uns angelegt ist, um unser Überleben zu sichern. Denn immer springt zunächst der älteste Teil unseres Gehirns an: Das Reptiliengehirn.

Es kennt drei Verhaltensweisen oder Reaktionen:

  • Totstellen
  • Weglaufen
  • Kämpfen

Im Fitness-Studio-Beispiel passierte weglaufen.
Meist spürt man ja schon, dass etwas schiefläuft. Man hat es übertrieben, etwas falsch gemacht – und rennt erbost vom Ort des Geschehens weg, Danach wird sich totgestellt: Mitgliedskarte, Sportsachen werden ignoriert, die mahnende innere Stimme zum Schweigen gebracht. Und falls man darauf angesprochen wird, folgt der Kampf. Man feuert ein Argument nach dem andern ab, warum man dieses Studio nie mehr betreten wird: Es stinkt dort immer und die Leute am Empfang sind notorisch unfreundlich. Die Märchenstunde ist in vollem Gange! Der Weg zurück ist nun endgültig verbaut.

In dem Diät-Beispiel fehlte die wichtigste Zutat: Die Arbeit am Selbstwert!
Reines Zahlenrechnen und Aktivitäten entfalten im Außen genügen nicht. Wir erschaffen unsere Realität von innen nach außen. Wir können im Außen noch so viel Selbstfürsorge betreiben – wenn in uns ein hutzeliges Männchen mit krächzender Stimme nicht müde wird, all die negativen Sätze, die du als Kind und Jugendliche/r gehört hast, in Dauerschleife zu wiederholen. Dagegen hat alles Tun der Welt keine Chance!

Also ist (eigentlich bei jedem Thema) zuerst in den Bereichen Selbstverantwortung, Selbstliebe, Selbstwert zu arbeiten. Du fragst dich, wie das geht!? Frag mich! Schreib mir an kontakt(at)birgit-brakebusch.de und sichere dir ein Gratis-Coaching im Wert von aktuell 125€, für das du mir ein Feedback gibst.

Im Beziehungs-Beispiel liegen sehr wahrscheinlich tiefsitzende Beziehungsmuster vor. Vielleicht wurde in der Kindheit schon Vater oder Mutter verlassen. Diese Erfahrung ist bekannt, also wird sie wiederholt. Und dabei stellt sich eine für Außenstehende unverständliche Zufriedenheit ein. „Ich wusste es doch!“. Solche Muster können durch Coaching-Prozesse schnell gelöst werden. Für eine wirkliche Beziehung.

Dann gibt es noch tiefsitzende Gewohnheiten, die sich nicht immer verändern lassen.

Ich war Kirchenmusikerin, was bedeutete, dass das Wochenende vier Jahrzehnte (auch) Hauptarbeitszeit war. Und der Montag war der sogenannte Pastorensonntag, weswegen ich am heutigen Montag beim Diabetologen und am Maschsee diesen Artikel begonnen habe. Ich habe mal versucht, montags in meiner Musikschule zu arbeiten. Und ich liebe es, in meiner Musikschule zu arbeiten. Aber montags hat das überhaupt nicht funktioniert, und ich habe es schnell wieder gelassen. In diesem Beispiel gab es im Gegensatz zu anderen Situationen keine negativen Folgen deswegen.

Also: Viele Ursachen, warum es nicht so läuft, wie du es eigentlich willst. Was ist zu tun!?

Negative Muster entstehen durch negative Referenzerfahrungen. Um sie zu verändern, brauchst du zuerst eine gute Ist-Analyse – und dann ein Zielbild, ein Ideal, das du in dir verankerst. Damit Veränderung gelingt, braucht es nicht nur passende Methoden und konkrete Umsetzungsschritte, sondern vor allem: neue, positive Referenzerfahrungen – selbst kleine. Und die gilt es sichtbar zu machen. Wie das gehen kann?

Der Mensch mit dem Muskelkater-Problem nach dem Fitness-Studio– Besuch könnte sich eingestehen, dass er wohl etwas falsch gemacht hat. Er könnte seine Scham darüber überwinden: mit einem starken Ziel für seine Sportaktivität, die aus echter Selbstfürsorge und einem klaren Zukunftsbild von sich selbst kommt.
Er oder sie könnte sich ein Herz fassen und einen Trainer, einer Trainerin dort ansprechen, einen Termin machen. Und lernen, was besser zu machen ist. Eine Erfolgskontrolle sollte geführt werden, Belohnungen eingebaut werden. Gemeinschaft hilft auch. Und das Thema Fitness-Studio kann das Leben weiter bereichern.

Der Diät-Abbruch muss nicht sein. „Ich liebe mich so wie ich bin!“ Und: „Es wird alles immer besser und besser!“ „Ich bin auf meinem Weg, lauf du erstmal in meinen Schuhen!“ und dann: weiter durchziehen! Immer mehr Selbstwert und Selbstliebe entwickeln! Gemeinschaft hilft auch hier.

Das Beziehungsthema kann bearbeitet werden! Und dann muss auch niemand mehr den Wunschpartner vergraulen, um alte Muster zu wiederholen. Das Leben ist liebevoll und befreit. Beide entwickeln sich selbst und die Beziehung weiter.

Negative Referenz-Erfahrungen können überschrieben werden. Suche nach Möglichkeiten, gehe erste Schritte und halte für möglich. Erstaunliches wird geschehen! Für weitere Tipps trage dich gern unten in den Newsletter ein!

Hab es schööön!

Birgit #lebendasduliebst

Gebrauchsanweisung für das Leben!?

Wir kommen auf die Welt. Wir wachsen auf.
Dann sind wir eines Tages selbstständig. Und laufen durch unser Leben.
Wir treffen Entscheidungen- oder nicht.

Und irgendwann stellen wir fest: Das Ganze gefällt uns nicht.
Aber wo anfangen?
Und warum hat uns eigentlich niemand gesagt, wie das geht: Leben!?

Nein, noch immer wissen viel zu wenig Menschen über Grundlagen Bescheid.
Darum ist es so wichtig, darüber zu informieren. Dann mal los:

Ungefragte Prägungen

Bis zum Alter von 7 Jahren laden wir ungefiltert alles in unser Unterbewusstsein hoch, das uns unsere Umgebung spiegelt: Mama, Papa oder andere Erziehungsberechtige, Omas, Opas, Familie, Nachbarn, Freunde, Kindergarten, Schule, …

So entsteht ein Bild von uns, das uns als Erwachsene vielfach hindern wird, in unsere volle Größe zu wachsen. Es entstehen Glaubenssätze, Denkmuster und Denkmuster-Familien, die Paradigmen. Das sind Fülle-Blockaden, die dich von deinem Lebendasduliebst trennen.

Das alte Gehirn bestimmt uns!

Ebenso bestimmt uns der älteste der drei Teile unseres Gehirns, das Reptiliengehirn, unbewusst in unserer Art und Weise zu reagieren. Dieser Teil springt als erste an und löst drei instinkthafte Handlungen aus:

  • Weglaufen
  • Totstellen (Verstecken)
  • Kämpfen

Diese drei Handlungen sichern auch heute noch mitunter unser Überleben in Bedrohungssituationen. Insofern werden sie auch durchaus gebraucht, ebenso wie die Angst und das dunkelblaue Gefühl, dass uns warnt – die Intuition.

Für den Alltag zeigen sie sich in modernem Gewand:

  • Weglaufen zeigt sich als Ablenken, „next-shiny-Objekt“- Syndrom, die Angst etwas zu verpassen (FOMO), auf jeden neuen Zug aufspringen, Gelegenheit zu Smalltalk jeder Art dankbar annehmen.
  • Totstellen zeigt sich als Ignorieren, bestimmte Situationen vermeiden, die Veränderungsdruck auslösen. So tun als wäre da ja gar nichts.
  • Kämpfen besteht darin, endlose Argumente dagegen zu finden, Methoden zu diskutieren, vor allem erklären, warum etwas nicht geht, man das auf keinen Fall machen darf. Beliebtes Mittel: Schlechtmachen (im Netz Rufmord) von Personen, die es schon geschafft haben. Dann muss ich es ja nicht auch schaffen.

Der Punkt P

Auf jeden Fall befinden wir uns an einem Punkt P, dem Parkplatz, wo wir uns gemütlich eingerichtet haben. Ein Parkplatz ist kein Zuhause. Er ist nur ein Ruheort, ein Zwischenstand. Von da aus soll es eigentlich weitergehen. Wenn es in unserm Leben dann aber etwas verändern soll, bricht Panik aus. Und so wird der Parkplatz zum Panikpunkt. Die Folge möglicherweise: Hektische Tätigkeiten, zielloses Rumprobieren … Um wieder festzustellen: Ich kann das nicht! Hab‘ ich doch gleich gesagt! Also wieder eine Runde Totstellen. Dieser Zyklus wiederholt sich in Endlosschleife. Meist sind ja auch die andern schuld, die Lebensumstände, das Leben an sich.

Nein, wir haben nur das Leben nicht verstanden!

Wir sind also ferngesteuert!

Was wir über uns denken, steuert uns. 24/7 ist Geblubber in unserm Kopf, die Sätze sind eigentlich bei jedem von uns ähnlich. Nur: Da niemand drüber spricht, weiß man das nicht. Also sprechen wir darüber, über die acht häufigsten Glaubenssatz- oder Denkmuster-Familien oder die Fülle-Blockaden:

  • Lack of deserving (Nicht gut genug sein, nicht haben)
  • Es ist nicht genug da!
  • Schlechtes Geld-Mindset
  • Drama, Wirrwarr, Chaos
  • Angst vor Verlust
  • tiefsitzender Groll, mangelnde Vergebung-Bereitschaft.
  • Fokussieren auf das, was fehlt
  • In einem Haben-Mindset leben

Dem auf die Spur zu kommen, was wir so denken, ist gar nicht so einfach. Die destruktiven, niedermachenden Gedanken nenne ich gern liebevoll „Quatschies“. Denn sie meinen es ja gut mit uns. Sie wollen uns da halten, wo wir jetzt sind, denn da kennen wir uns aus und da ist es vielleicht sch…, aber wir haben so überlebt! Uns geht es aber um mehr als überleben, wir wollen in den Schöpfermodus. Wir wollen unser Leben gestalten, es zu einem Lebendaswirlieben machen. So wie wir ja auch unserer Wohnung nach unserm Geschmack gestalten wollen.

Komm wieder zurück ans Steuer deines Lebens!

Den ersten Schritt hast du schon getan, denn wenn du diesen Blogartikel liest, hast du ein gewisses Bewusstsein für dieses Thema. Du bist unzufrieden. Das ist gut und kommt auch in einem Lebendasduliebst regelmäßig vor. Denn Unzufriedenheit ist der Motor für Veränderung.

Was du JETZT tun musst:
Dich entscheiden, die Verantwortung für dein Leben zu 100 Prozent zu übernehmen.

Und dann geht es los:
Womit willst du deine kostbare Lebenszeit verbringen?
Wo setzt du deine Ressourcen gezielt ein?
Deine wertvolle Zeit, deine Energie (du hast doch Energie!?) und dein liebes Geld?

Aber ich weiß doch gar nicht, was ich will!?

Das ist der Stoßseufzer, den ich vor allem von Müttern höre- und den ich selbst auch noch eine ganze Zeit nach dem Beginn meiner Reise mit der Fülle ausgestoßen habe. I feel your pain! Beginne einfach. Es wird immer besser, klarer, substantieller, versprochen.

Komm gern in meinen Workshop: „Die für dich richtigen Ziele finden – und erreichen!“ Termine findest du unter „Veranstaltungen“ oder schreib mich einfach an 😊.

Veränderung ist gewünscht – und macht Angst.

Diese Angst geht nie weg, und das ist gut so. Sie beschützt uns und sichert unser Überleben. Du darfst mit der Angst aber auch verhandeln, sie ins Boot holen. Dazu helfen die fünf Phasen der Veränderung.

  1. Bewusstsein
  2. Verständnis
  3. Loslassen
  4. Neukonditionierung
  5. Tun.

Den größten Nutzen hast du davon, wenn du dich zuerst und immer gut um DICH kümmerst.

Wenn du auf deine Energie achtest. Was nährt sie? Was killt sie?
Wenn du dich um deine Gesundheit kümmerst, denn sonst tut es keiner! Unser System greift erst, wenn du krank bist. Gut, Vorbeugung, Prävention gibt es auch. Nutze sie. Gesunde Menschen haben die Möglichkeit, viele Ziele zu verfolgen. Wer krank ist, hat nur ein Ziel: Wieder gesund werden.

Und das Bild von der Sauerstoffmaske im Flugzeug hat auch auf der Erde Gültigkeit: Erst musst du dich um dich kümmern, um dich dann um andere kümmern zu können. Wessen Tank leer ist, der kann nichts geben.

Wenn du Energie hast und gesund bist, kannst du deine Beziehungen gestalten.

Wir Menschen haben das große Bedürfnis nach Zugehörigkeit. Gute Beziehungen sind im Zentrum eines Lebensdasduliebst. Von andern erfahren wir Anregungen, lassen uns inspirieren. Mit gegenseitiger Unterstützung erreichen wir alle unsere Ziele schnelle und leichter.

Last but noch least kommt Geld von anderen Menschen in unser Leben.
Insofern sind Beziehungen auch da wesentlich.

Wenn du dir das vorstellst wie ein Rad,
dann ist innen die Selbstverantwortung,
dann kommt die Energie,
drumherum die Gesundheit,
drumherum die Beziehungen,
Darum herum Geld und Finanzen.

So läuft das Leben rund, wenn du all das im Blick behältst.

Dann setz dir für die nächsten 12 Wochen ein privates und ein berufliches Ziel.

Und schaffe dir ein Kontrollsystem, das dir Freude macht, um deine zielführenden Aktionen sichtbar zu machen. Und sei gefasst darauf, dass dich alles, aber auch wirklich alles im Innen und Außen abhalten wird, dein Ziel zu erreichen.

Komm gern in meinen Workshop: „Die für dich richtigen Ziele finden – und erreichen!“ Termine findest du unter „Veranstaltungen“ oder schreib mich einfach an
😊.

Du wirst dir „doof“ vorkommen. Die „Quatschies“ erzählen dir alles Mögliche, warum das nicht sinnvoll ist, nicht funktioniert. Wenn du nicht aufhörst, werden die Anklagen heftiger: Wie unmöglich du bist, wie wertlos, …! Sei darauf gefasst. Schreib alles auf!

Und antworte in aller Ruhe: Ich ziehe durch. Mich hält niemand auf. Ich habe das entschieden. Ich bin ein Mensch, der tut, was er sich vorgenommen hat – welche Variation auch immer für dich passend ist.

Wie geht nun also die Gebrauchsanweisung fürs Leben?

Wir erschaffen unser Leben, unsere Realität mit diesen vier Elementen:

Denken plus Fühlen plus Handeln gleich Ergebnis.
Darum werden wir Denkmuster-Detektive, Gefühls-Forscher, Handlungs-Helden und Ergebnis-Ernter. Das ist das Übeglück-Prinzip. Denn wir üben, und üben, und üben. Ich bin ein Meister, der übt.

Willst du unverbindlich mehr wissen? Dann komm in meinen Newsletter, dort erfährst du alles über meine kostenlosen Angebote und weitere Möglichkeiten! Jede Mail enthält eine link, über den du dich sicher abmelden kannst.  Persönlichkeits-Entwicklung ist nun für jeden Menschen auf diesem Planeten erschwinglich, schon ab 30€ im Monat. Wie gesagt, trag dich unverbindlich ein in den Newsletter, um mehr zu erfahren.

-Was ist DER Killer für dein Lebendasduliebst?

„Das weiß ich schon!“

Wir alle sind Wissensriesen und Umsetzungszwerge.

Birgit #lebendasduliebst

DEINE Ziele finden und umsetzen.

Ziele sind nicht nur am Jahresanfang ein großes Thema- und ein schweres Thema. Du und ich haben Ziele nicht erreicht, und das rückblickend, weil wir auf dem Weg einige kapitale Fehler gemacht haben:

1. Alles beginnt mit träumen.

Alles beginnt damit, in dir deinen Raum der Wünsche zu finden. Erinnerst du dich an „Harry Potter“? Da war der Raum der Wünsche der Ort, an dem sie sich auf die große Schlacht gegen Lord Voldemort vorbereiteten. So darfst auch du dich in deinem Raum der Wünsche vorbereiten, um bildlich gesprochen die Schlachten des Alltags zu schlagen.

ÜBUNG: Sammle alles!

Wenn du dir eine Zeit nimmst, um dich mit deinen Wünschen, Träumen, Zielen …zu beschäftigen, kommen sie sofort: Bewertungen, Verneinungen, Einschränkungen wie

  • Dafür habe ich keine Zeit!
  • Das schaffe ich nicht!
  • Wann soll ich das auch noch machen!
  • Zu teuer!
  • Und was der Dinge mehr sind.

Das sind die „Quatschies“, die Veränderung vermeiden wollen. Die Kunst besteht darin, diese „Quatschies“ in die Ecke zu schicken und erstmal alles aufzuschreiben. Wenn du das getan hast, steht der rosa Elefant im Raum und kann vieles in deinem Leben nachhaltig verändern. Rückblickend wirst du wahrscheinlich sagen: An dem Tag hat mein Lebendasichliebe angefangen!

Hörst du auf, zu sammeln!?

Nein, denn wenn du den Raum der Wünsche aufgemacht hat, öffnet sich die Tür immer mehr. Du erinnerst dich an immer mehr Facetten in deinem Leben. Was du früher gern gemacht hast, welche Dinge dir gefallen, was du gern getragen hast, …

2. Nächster Schritt ist das Ordnen.

Wenn du dann alles bewusst anschaust, werden dir verschiedene Kategorien auffallen:

  • Manches kannst du zusammenfassen, es ist ein Projekt.
  • Bei manchen Punkten handelt es sich um Gewohnheiten, die du gerne hättest.
  • Manche Sätze sind wolkig, wie „Ich will glücklich sein!“, dann darfst du herausfinden, was das konkret bedeutet.
  • Manche Punkte sind welche, die auf eine Bucket Liste gehören, auch gern Löffelliste genannt. Also was du noch sehen, erleben, … willst, bevor du den Löffel abgibst, diese Welt verlässt.

3. Die wichtigsten Fragen an deine Ziele und Vorhaben:

Ist das wirklich MEIN Ziel? Nicht sowas wie: „Ich müsste mal wieder Sport machen!“ Weil man das so macht. Das ist keine tragfähige Motivation.

Ist das Ziel deine Lebenszeit wert? Deine Lebenszeit ist kostbar. Du darfst gut überlegen und hinfühlen, ob du mit diesem Ziel den Weg gehen willst- oder ob dich etwas anderes mehr erfreuen und damit auch weiterbringen wird!?

Harmonieren deine Ziele und Vorhaben miteinander? Oder sind sie konträr, kontraproduktiv oder anderweitig nicht passend?

Ausgewogenheit ist Trumpf!

Oft liegen Ziele einseitig in einem Bereich. Es ist aber wichtig, deine verschiedenen Lebensbereiche im Blick zu behalten. Nicht dass sich da still und heimlich eine Katastrophe zusammenbraut. Insofern schauen wir immer dein ganzes Lebenshaus an.

4. ÜBUNG: Zeitrahmen.

Hast du alles einmal grob geordnet? Dann schau doch mal, was kurzfristig, mittelfristig und langfristig ist? Und definiere mal, was das für dich bedeutet. „Ich kann mich nicht festlegen!“, ist ein Stoßseufzer, den ich dann oft höre. Notiere eine Zahl und höre auf deinen somatischen Marker, dein Bauchgefühl. Das sagt dir sehr deutlich, was passend ist. Ändere entsprechend. Einmal diese Entscheidungen gemacht zu haben, ist eine gute Übung. Du hast es ja in der Hand und kannst es jederzeit verändern! Niemand redet dir da rein 😊. Dabei wird sich vieles zusammensortieren, was auch zusammengehört.

Die Einteilung aus der Ein-Minuten-To-Do-Liste nach Linnenberger ist auch sehr hilfreich. JETZT Kritisch, bald kritisch, irgendwann kritisch (im Original „am Horizont“)

5. Gib allem ein DACH.

Oft findest du nämlich so das Dach über deinen Zielen Wünschen, Träumen, Vorhaben.

Du wünscht dir zum Beispiel mehr Ordnung in deiner Wohnumgebung. Du hast eine „Kammer des Schreckens“, wo Altlasten aller Art lagern, die dich belasten. Gleichzeitig geht dir jeden Tag beim Kochen in deiner Küche auf den Geist, dass manches so unpraktisch angeordnet ist. Nun könntest du dein DACH dafür formulieren, so dass es dir ein gutes Gefühl gibt und dich motiviert. Wie du so etwas machen kannst, besprechen wir in den Calls oder im 1:1.

6. Mach ein Projekt draus!

Statt „Den Keller aufräumen.“ Steht bei mir „Gästewohnung im UG erschaffen!“. Ein übergeordnetes Ziel davon ist „Ich verwandle mein Haus in ein Schmuckstück mit einem blühenden und fruchtbaren Garten!“.

Ich (Birgit) hatte mich angewöhnt, jeden Tag etwas aus dem Haus zu bringen. Mein Haus war voller Altlasten aus der Familienzeit. Diese Sachen anzufassen, war hochemotional, die Erwartung von Schmerz und Trauer allgegenwärtig. Die Basis der täglichen Gewohnheit hatte gut funktioniert. Es war aber klar, dass diese Frequenz nicht ausreichen würde. Mein Projekt hieß wolkig „Ich verbessere meine Umgebung!“ (und ich tue das für MICH!). Der erste Punkt, den ich auf der Doppelseite in meinem Notizbuch eintrug war: Kaffeemaschine und Wasserkocher entkalkt. Tue ich das sonst nie? Doch natürlich, aber an dem Tag hatte ich so viel Termine, dass ich nicht mehr daran tun konnte. Und ich wusste: JETZT muss da was stehen.

7. Denn: Deine Entscheidung musst du JETZT treffen und sofort umsetzen.

Entscheidungen wie „nächstes Jahr, zum nächsten Ersten, … wenn…, dann …“ funktionieren nicht.

8. Mach deine kleinen Erfolge sichtbar!

Die Doppelseite in meinem Notizbuch füllte sich erstaunlich schnell. Ich fing eine zweite an – und merkte: Das brauche ich nicht mehr 😊 Dann kam der Tag, an dem ich nach zehn Jahren meinen ganzen vielen Papierkram in Ordnung hatte. Etwas, das ich nie für möglich gehalten hatte.

9. Halte für möglich!

Das ist der Schlüssel zu deinem Erfolg!

10. Nimm es in die Zange!

Träume groß und gehe gleichzeitig einen kleinen Schritt auf dein Ziel zu. Setze dich in Bewegung. Denn wenn sich die Dinge bewegen sollen, musst du dich bewegen. Dabei ist es wie mit einer Lokomotive: Bis sie sich in Gang setzt, braucht es viel Energie. Aber wenn es läuft …

Bewegung

Wenn sich die Dinge bewegen sollen, musst du dich bewegen.
Birgit Brakebusch

11. Lose-Enden-Liste.

Dann gibt es ja immernoch den Kleinkram, eher Groß-Kram, der nirgendwo hingehört. Wann mal repariert werden muss, was mal geregelt werden muss, aber immer verschoben wird. Dafür ist die Lose-Enden-Liste geeignet. Im Oktober 2023 haben wir das im Fülle-Club gemacht. Es war für jede von uns ein harter Abend. Und nur, weil ich es versprochen hatte, habe ich am nächsten Tag weitergemacht und alles in Bereiche eingeteilt, obwohl mir wirklich übel war. Der Impact, den diese Liste für mein Leben hatte, kann ich gar nicht genug loben. Ein Jahr später hatte ich nicht nur das Meiste abgearbeitet, sondern sogar Dinge wie „Testament beim Amtsgericht hinterlegen, bzw. tauschen“ erledigt.

Dinos.

Eine von unserm Fülle-Club war genervt von Projekten auf der Arbeit. Man muss ja immer auf Erledigungen anderer Leute warten usw. Da hat sie eine Liste angelegt und sich immer ein bis zwei „Dinos“ vorgenommen. Es war erstaunlich, zu sehen, wie unfassbar mehr sie schaffte im Vergleich zu den Jahren zuvor. Sie erstellte auch die ein oder andere Checkliste. Bravo. Und dann kam der Tag, an dem sie die Lose-Enden-Liste erstellte. Da waren 60 Sachen drauf und sie meinte ganz trocken: „Na und?“ Ihre Selbstwirksamkeits-Erfahrung war so gestiegen, dass sie wusste: Das packe ich. Also wurde eingeteilt und eins nach dem anderen angegangen.

12. Such dir Unterstützung!

In der Regel lobt dich niemand dafür, wenn du eine Gewohnheit einübst oder die Kammer des Schreckens betrittst und erste Handgriffe machst. Eine Gruppe von Gleichgesinnten weiß aber, wie sich das anfühlt, den Papierberg des Grauens zu besteigen und dich anderen Dingen zu stellen, für die du so viel Anfangsenergie brauchst.

Die Gruppe ist dafür da, um Erfolge zu feiern! Bei Tälern Auffangnetze zu spannen und dafür zu sorgen, dass du weiterhin Babyschritte gehst – zu deinem Lebendasduliebst – immer mehr und mehr.

13. Was du davon hast?

Immer mehr Selbstwirksamkeits-Erfahrungen. Die führen zu mehr Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen. All dieses verstärkt das Fundament deines Lebenshauses. Du kümmerst dich um dich, Selbstfürsorge, und zeigst dir selbst, wie wichtig du dir bist. Das strahlt auch alles nach außen und wird dein Leben in einer Weise verändern, dass du staunend davor stehst. Warum habe ich das nicht früher gemacht? Hast du nicht. Aber jetzt ist die Zeit! Lerne, im Hier und Jetzt zu leben. Das bedeutet soviel mehr Lebensfreude!

Machst du dich auf in dein ganz persönliches Abenteuer!?

Mach es dir bunt, mit bunten Listen zum Abhaken, Aufklebern oder was dir einfällt.
Finde überall humorvolle Elemente. „Ich gehe jetzt in meine Kammder des Schreckens!“.
Die „operation xy läuft!“ Was fällt dir noch ein?

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Zitrone der Woche: Ich muss erst noch …

Aus den Zitronen in deinem Leben eine erfrischende Limonade machen – das ist die Idee dieser Reihe. Übrigens: Wann immer dich dieser Blogartikel findet, kannst du unter dem Titel „Zitronenlimonade“ einen Kennenlerntermin für ein Schnuppercoaching anfragen 😊.

Ich muss erst noch … bedeutet:
Verschieben auf den Sankt-Nimmerleins-Tag.

Aufschieberitis, das Fachwort ist Prokrastination, ist eines der RIESEN-Probleme unserer Zeit.

Jeder klagt darüber. Besonders anfällig sind Perfektionisten. Ob beruflich oder im Privatleben: Allen gemeinsam ist, dass sie die kleinen Aufgaben schieben, um sie dann zu Haufen, ja zu Bergen werden zu lassen. Bei Licht besehen ist das nicht so schlau.

Meistens geht es um Dinge, die nun mal gemacht werden müssen, auch wenn wir sie nicht lieben oder keine Lust dazu haben: Putzen, Bügeln, Unkraut jäten, Buchhaltung, Aufräumen aller Art, mal Grundsätzliches überlegen und umzusetzen. Meist ist damit eine ziemlich konstante Weigerung verbunden, uns kleine sinnvolle Gewohnheiten anzugewöhnen. Die Glaubenssätze kommen wie aus der Pistole geschossen:

  • Nein, so eingeengt will ich nicht sein.
  • Nein, ich will mich doch davon nicht bestimmen lassen!

Wir ignorieren es, fühlen uns gut dabei, bis die Keule fällt:

Abgabetermine werden versäumt. Die Umgebung ist mittlerweile unerträglich. Man kann keinen Besuch mehr bekommen, weil man sich so schämt. Man kann nicht mehr gut schlafen, weil all das so belastet geworden ist und nun scheinbar eine Gewaltaktion erfordert. Die Beziehung zu uns selbst uns unseren Lieben ist gestärt. Grau ist eingesickert ins Leben. Unbemerkt ist alles nicht mehr lebenswert geworden. Es lohnt nicht mehr, überhaupt anzufangen.

Nach dem Auszug meiner Kinder, der unter ganz anderen, weitaus negativeren Umständen erfolgt war, als gedacht, fand ich mich in einem traurigen Haus wieder. Voller Altlasten aller Art, die ich selbst schon hatte entstehen lassen und denen, die zurückgeblieben waren. Sie anzugehen war, als würde ich mir tiefe und lange Wunden freiwillig selbst wieder aufreißen. Viele Jahre machte ich immer etwas, feierte es auch. Aber ehrlich gesagt, kam ich nicht wirklich voran. Das änderte sich erst, als ich mich veränderte. Dadurch, dass ich die Prinzipien der Fülle lernte.

Wie innen so außen. Also auch das INNEN verändern!

Ich lade immer dazu ein, sowohl innen am Selbstwert, an der Klarheit über die eigenen Wünsche, Träume und den individuellen Lebenssinn zu arbeiten. Und parallel im Außen zu beginnen, hinzuschauen und dann in kleinen Schritten zu Handeln. Wahrnehmen, was ist. Das ist oft schmerzhaft. Auch mir geht es so, dass ich dann noch sehe, wie unfassbar viel zu tun ist. Aber ich mache einfach weiter mit den Strategien, die für mich funktionieren. Baue Momentum auf.

Willst du auch herausfinden, was für dich funktioniert? Schreib mir gern an kontakt(at)birgit-brakebusch.de für einen Kennenlerntermin per Telefon, vor Ort oder via Zoom.

Ich muss erst noch …. bedeutet:
Alle und alles wichtiger zu nehmen als dich selbst.

Die Überstunden auf der Arbeit, ein offenes Ohr für jeden haben, der dich anquatscht, zu jeder Feier einen Kuchen oder Salat mitbringen- und dabei nicht auf den eigenen Akku achten, das kann Marion super. Auf einer Baustelle wohnt die Familie auch seit Jahren. Dazu das Zerrissen-Sein zwischen Mutter-Sein und Tochter-Sein. Das Pendeln zwischen Arbeit, Zuhause, dem Wohnort der betagten Eltern. Sie liegt permanent auf der Straße. Lange To-Do-Listen sind ihre Spezialität. Bis es irgendwann nicht mehr geht. Die Eltern sind endlich auf der langersehnten Kur, da kommt der Zusammenbruch- völlig unerwartet. Wirklich?

Ich mich an erste Stelle setzen? So egoistisch kann ich ja wohl gar nicht werden!

Egoismus ist schlecht. Selbstsucht, Ichsucht, alle müssen alles machen zu meinem Wohl. Ein Egoist hat keinen wirklichen Selbstwert. Er übt Macht aus. Weil er so klein ist, dass er ansonsten einfach niemand ist. Das Ego gaukelt viele Dinge vor, die im Außen sind.

Selbstwert ist etwas völlig anderes. Dich selbst wertzuschätzen sollte dein oberstes Ziel sein, denn sonst kannst du andere auch nicht wertschätzen. Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Wie innen so außen. Aus dem Selbstwert entspringt dann auch quasi automatisch die Selbstfürsorge.

Ich muss erst noch … bedeutet laufen, bis der Motor streikt.

Die Vernachlässigung der körperlichen Grundbedürfnisse rächt sich – immer. Schlaf, Ruhe, Ausgleich, Bewegung, gutes Essen und mehr als ausreichend Trinken – das wird am ehesten vernachlässigt. Ebenso Zeit für sich selbst und die eigene Umgebung. Hilfe annehmen und vielleicht auch erstmalig einfordern ist ein Problem.

Aus all diesen Gründen gibt es in meinem Lebenshaus-Konzept vier Basisräume, die du umbenennen und erweitern kannst- aber nicht streichen:

Raum 1: Schlafzimmer mit Bad en Suite (Schlaf, Ruhe, Körperpflege) zu ergänzen um Sauna, Fitnessraum …
Raum 2: Küche (gutes Essen, mehr als ausreichend Trinken, die Freude an Lebens-Mitteln, Essen in Ruhe und manchmal Gemeinschaft), ergänzen um Garten.
Raum 3: Der Zeitraum. Denn so, wie du mit deiner Zeit umgehst, ist auch dein Leben.
Raum 4: Der Hauswirtschaftsraum. Denn deine direkte Wohnumgebung hat großen Einfluss auf dein Wohlbefinden.

Also erst noch:

  • Entspannt in den Tag starten. Durch eine gute Vorbereitung am Abend vorher. Und zehn Minuten nur für dich.
  • Einen kleinen Spaziergang machen, bevor das Kind abgeholt wird.
  • Zeit sparen durch zusammengelegte Aktionen, klare Austeilung in der Familie, Einbeziehung aller Familienmitglieder im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Trainiert das Selbstbewusstsein aller!
  • Wöchentliche Me-Time von ein bis zwei Stunden einplanen. Spaziergang, Anregungen bekommen. Was ist für dich reizvoll?
  • Einmal im Monat besondere Zeit für die Beziehung einplanen. Willst du nicht? Partner/Partnerin will nicht? Schlechtes Zeichen.
  • Jede Woche eine neue kleine Gewohnheit dazunehmen, zwei bis fünf Minuten täglich. Tipp: Schau dir mal das Flylady-Konzept für den Haushalt an.

Womit beginnst du als Erstes?

Denk dran: Weniger ist mehr! Und mach es sichtbar, gern auch bunt. Verwende sogenannte Habit Tracker, ob als Kreuz oder Smiley im Kalender, auf einem Extra-Blatt, als vorgefertigtes oder selbst hergestelltes Etwas. Kreativität, und sei sie noch so klein, öffnet den Raum zu dir. Und ist angewandte Selbstfürsorge.

Ehre deine kleinen Erfolge, dann wirst du in der Lage sein, Großes zu vollbringen. Verweigerst du dir, deine kleinen Erfolge zu ehren, wirst du nichts erreichen.

Welche Zitrone hast du in deinem Leben ausgemacht?
Wie willst du sie verwandeln?
Kommentiere gern! Das freut

Birgit #Lebendasduliebst

Morgenroutine- gehasst und geliebt

Morgenroutine ist wichtig. Morgenroutine ist immer mal wieder ein Trend. Es gibt viele erprobte Routinen. Morgenroutinen sind gern umfangreich – und damit abschreckend.

Hallo und herzlich willkommen hier auf meinem Blog. Ich starte mit diesem Beitrag eine kleine Reihe über die heißen Themen Gewohnheiten und Routinen.

Viele Menschen wollen keine Routinen, sie fühlen sich von Routine eingeengt, sagen sie. Aber jeder Mensch hat Routinen, auch wenn sie unbewusst sind. Zum Beispiel morgens x-mal die Schlummertaste zu drücken, ist eine Routine. Abends bis ultimo vorm Rechner zu sitzen, ist eine Gewohnheit. Morgens immer im Stress aus dem Haus zu kommen und an zwei von fünf Tagen etwas Wichtiges vergessen, ist eine Routine. Immer zu spät zu kommen, ist eine Gewohnheit. Eine, mit der man sich keine Freu(n)de macht.

„Ja, aber dieser Selbst-Optimierungswahn! Da mache ich nicht mit!!!“

Wer spricht von Selbstoptimierung? Aber gut, meinetwegen, sprechen wir doch mal von Selbst-Optimierung! Wie du vielleicht weißt, bin ich ein großer Fan von richtig verstandenen Begriffen, die mit der Vorsilbe „Selbst-!“ beginnen. Du optimierst dein „Selbst-!“. Okay.

Dazu musst du erstmal wissen, was dir, deinem Selbst wichtig ist?

Was dir dienlich ist? Was du willst? Wovon du mehr willst? Und wovon weniger? In deinem Leben, an jedem Tag.

Wie wäre es in Bezug auf den Tagesbeginn mit

  • … ausgeschlafen sein und erfrischt aufwachen.
  • … entspannt und sortiert aus dem Haus gehen
  • … mich auf den Tag freuen und ihn genießen!

Das wär‘s doch, oder!?

Ein guter Morgen beginnt mit einem guten Abend.

Will sagen: Wenn dein Ziel ist, ausgeschlafen zu sein, musst du entsprechend früh(er) ins Bett gehen. So einfach? Ja. Warum machst du es dann nicht? Weil du es dir nicht wert bist. Weil der Abend doch schließlich deine einzige eigene Zeit ist, und die willst du auskosten!!! Weil du andere Gewohnheiten hast, die dem entgegenwirken. Anders gesagt: Du sabotierst dich selbst. Wie ist das möglich!?

Du hast zwei Seiten in dir, Engelchen und Teufelchen. Bewusstsein 5% und Unterbewusstsein 95%. Deine Denk- und Handlungsmuster schreien gequält und panisch auf: VERÄNDERUNG, NEEEEEEIN! Das wollen sie nicht. Darum arbeiten sie mit aller Macht dagegen. Leider meist mit Erfolg.

Rede mit ihnen und sage ihnen: Wir probieren das mal aus! Wird gar nicht so schlimm, nur drei Wochen okay? Hole sie ins Boot. Da sie sicher sind, dich zu kriegen, machen sie gern mit. Du bist aber der Chef im Ring, du sitzt am Steuer, du stehst am Ruder und bestimmst den Kurs. Das wird du ihnen – und dir (!) schon zeigen. Wirst du doch?

Gewohnheiten brauchen mindestens 21 Tage, bis sie sitzen. Also drei Wochen, besser sechs bis acht, je nachdem wie groß und einschneidend die Gewohnheit ist. Und eine neue Gewohnheit muss mit einer schon funktionierenden verbunden werden – also davor oder danach!

Wichtige Elemente einer Morgenroutine bringt der „Miracle Moring“ von Hal Elrod mit den Life S.A.V.E.R.S.: Stille. Affirmationen, Visualisierung, Exercise, Reading, Schreiben.Es wird angemerkt, dass man das in 6 Minuten abhandeln könnte, aber ob das zufriedenstellend ist? Es gibt viele Möglichkeiten mehrere Punkte zu kombinieren. Ich persönlich nehme das Lesen (also Lesen von Fach- und Sachbüchern) immer raus.

Bob Proctor hat für seine Studis eine Morgenroutine von ein bis zwei Stunden. Darin kommt vor: Fünfzig mal sein Hauptziel aufschreiben. Auch andere empfehlen einen Ablauf von einer bis anderthalb Stunden. Woher nehmen und nicht stehlen!? Das ist der Punkt, der dich davon abhält, deine persönliche Morgenroutine auszudenken und zu starten: Man soll ultrafrüh aufstehen, „Der 5-Uhr-Morgens-Club“. Und wie komme ich dann auf meine acht Stunden Schlaf!?

Meine Tipps:
Notiere, was du willst, was du dir wünscht? Wie willst du dich morgens fühlen?

Dann finde erste Schritte (5 bis maximal 15 Minuten): Am Abend die Sachen für den nächsten Tag bereitlegen und anderes vorbereiten. Mach eine Liste!
Ideale Zu-Bett-Geh-Zeit mit dir verhandeln und festlegen (das ist ein Vertrag mit dir über DEIN Ziel). Jetzt schaust du dir an, wie weit du vom Soll-Zustand zeitlich entfernt bist. Beispiel: Du gehst immer um 1 Uhr ins Bett, willst aber 23 Uhr einüben. Dann könntest du im ersten Schritt bis um 0:30 Uhr im Bett liegen. Nach einigen Tagen, wenn es klappt, peilst du Mitternacht an. Das ist schon eine Stunde mehr! Danach arbeitest du dich vielleicht in 15 Minuten Schritten in Richtung deines Ziels. Tu dir den Gefallen und halte das auch am Wochenende ein! Jedenfalls die ersten Wochen. Mach eine Üb-Kette draus! Halte es irgendwo fest. Einfach in Papier neben den Kalender schreiben. Oder einen Tracker in deinem Notizbuch ausfüllen. Mach deine Erfolge sichtbar- immer!!! Und lobe dich, falls es sonst niemand tut. Vielleicht aber findest du jemanden, der dieselbe Herausforderung hat. Meine Buddy Karla hatte sich angewöhnt, sich den Wecker zu stellen, um ins Bett zu gehen. Verkehrte Welt, aber es hat geklappt! Hauptsache.

Meine Erfahrungen mit Morgenroutinen

Ich war als Mutter von Vieren sehr an die zeitlichen Vorgaben gebunden. In den 2000er Jahren begann der Tag um 4:15 Uhr (Sohn an die Magensonde stöpseln) und entweder wieder ins Bett gehen oder runter ins Arbeitszimmer, um die Biene Beatrix in die Welt zu bringen, Konzertreisen zu organisieren. Um 7 Uhr oder etwas später kam sein Bus, insofern abstöpseln, fertigmachen, anziehen, füttern, den Rolli die Treppe runterbugsieren – mir wird heute noch schlecht, wenn ich dran denke. Die anderen Jugendlichen zwischendurch wecken und zur Schule kriegen. An guten Tagen das jüngste Kind mit dem kleinen Hund zur Schule bringen, um etwas gemeinsame Zeit zu haben. Zurückgekommen mit dem großen Hund gehen. An schlechten Tagen einfach den Kopf auf die Tischplatte sinken lassen und hemmungslos vor Erschöpfung heulen.

Darum bin ich für meinen ruhigen Tagesanfang, nachdem die Kinder aus dem Haus sind, durchaus dankbar und kenne verschiedene Morgenroutinen: Vor allem im Sommerhalbjahr gern eine Zeit mit meinem ersten Kaffee auf der Terrasse die Stille genießend oder mit meinen Affirmationen auf den Ohren die dazugehörenden Bilder erstehen lassen. Beim zweiten Kaffee dann Journaling und Lesen eines Sachbuchs. Ach, was für schöne Erinnerungen an den Fülle-Sachbuch-Club 2021 😉 mit der „1 Prozent Methode“…

Jetzt im November 2023 ist Winterhalbjahr und NaNoWriMo, da stelle ich die Kaffeemaschine an. Während sie durchläuft, erfrische ich mein Bad nach der Flylady-Methode und hänge noch fünf Minuten für eine andere Aktion an. Dann gehe ich mit dem Kaffee zum Laptop und nur für mein Trello-Board zum aktuellen Buch ins Internet. Dann schreibe ich. Handy habe ich zuvor einmal gecheckt und ist jetzt aus. Parallel habe ich eine Datei „Journal des jeweiligen Monats“ auf, um dort zu notieren, was mir an Aufgaben, Gedanken oder nötiger Psychohygiene in den Sinn kommt. Je nachdem wie es läuft, vergeht eine halbe Stunde bis Stunde. Dann folgt der zweite Kaffee und Frühstück. Meine Affirmationen höre ich gern in den Öffis auf dem Weg in die Musikschule. Zuhause habe ich dann als Pause vormittags Bewegung mit Videos von Gabi Fastner gemacht. Fachbuch lesen fällt eher aus in solchen intensiven Schreibzeiten. Leider. Aber alles geht nicht. Der Perfektionismus darf sich hintenanstellen. Auch, wenn ich über ihn schreibe.

Welche Erfahrungen hast du mir Morgenroutinen, kommentiere gern!
Hab es schön!

Birgit #lebendasduliebst

Was will ich als Mentorin, Musikerin und Mensch bewirken?

Einleitung

Hast du dir schon einmal Gedanken um deine Bestimmung, deine Lebensaufgabe, den ZDE Zweck deines Daseins (wie John Strelecky es nennt) gemacht? Die wunderbare Jufith Peters hat zur Blog-Challenge unter dem Titel #blogyourpurpose aufgerufen. Sie stellte uns bestimmte Purpose-Quellen vor. Und ich habe anhand derer einmal über meine fast sechs Jahrzehnte Leben nachgedacht.

Bestimmung durch Talent

Mit 7 Jahren begann ich mit Blockflöte, mit 10 Jahren mit Klavier und mit 15 Jahren mit der Kirchenorgel, habe in Chören gesungen. Und dann war klar: Ich studiere Musik, Kirchenmusik. Das war mein Lebensinhalt, bis vor drei Jahren. Irgendwann im Corona-Frühjahr 2020 bin ich aufgewacht, und dieser Purpose war einfach weg, zerplatzt wie eine Seifenblase. Interessanterweise dauerte es noch ein ganzes Jahr, bis ich der Fülle begegnete.

Bestimmung durch Entscheidung

Es ist für mich noch imer ein Wunder, dass ich vier Kindern das Leben schenken durfte. Diese Entscheidung hat mein Leben geprägt – umso mehr seit das dritte Kind bei der Geburt behindert wurde. Ein herausfordernder Alltag und weitere Schicksalsschläge wollten bewältigt werden, bald auch schon allein begleitend. Das hat meinen Charakter nachhaltig geformt. Intuitiv habe ich so manches richtig gemacht – und natürlich vieles falsch. Gern hätte ich die Prinzipien der Fülle schon gekannt und das System. Wieviel mehr hätte ich erreichen können- für mich und meine Lieben …

Bestimmung durch Talent (?)

In den 2000er-Jahren kam das Schreiben zu mir: Die Biene Beatrix und ihre Freundinnen brachten viel Farbe in mein Leben, verbunden mit der (Orgel-)Musik. Durch die Konzertreisen erfuhr ich Resonanz auf mein Tun, und fühlte mich sehr beschenkt. Die Wirtschaftskrise und die damit verbundenen Auswirkungen auf Kirche und Gesellschaft stoppten den Höhenflug der Biene. 2019 beschäftigte ich mich durch die Schreibgruppe WOBBS wieder mit dem überbordenden Material , um dann 2020 durch die Krise mit Tante C. die Familienmusik zu entwickeln und die Biene in meinen Vorschul-Kursen fliegen zu lassen. Die „Geschichten aus dem Drei-Eulen-Wald“ mit der Nachtgäng kamen dazu.

Dann 2019 durch eine Schreibübung fanden „Stella und Norman“ zu mir, eine Liebesgeschichte. Daraus wurden und werden die Geschichten von allerhand Menschen in einem fiktiven Dorf Bergheide. Dort liegt auch der Drei-Eulen-Wald 😔. 2021 erklärte ich dann mir selbst gegenüber, dass das Schreiben in mein Business gehört – und das ich es ernst nehme.

Der Paukenschlag April 2021

Ich fand sie doch noch: Die Fülle. Danke an Susanne Pillokat-Tangen und Nicole Frenken, die mir dann doch noch die von Bobo Proctor gelehrten Prinzipien nahebrachten. Nach sechs Wochen kam der Satz zu mir „Ich habe jetzt die besten Jahre meines Lebens!“, schnelle tiefgreifende und anhaltende gesundheitsliche Verbesserungen und eine neue entfachte Lebensfreude an einem Tiefpunkt meines Lebens zeigten sich. Dazu ein Bild, das mich ereilte von einem Wohnprojekt, einer Stiftung – aber dazu später mehr.

Meinen weiteren Weg ging ich mit der von mir sehr verehrten Mary Morrissey. Sie kann so gut erklären! Ihr neues Buch fasst ihr Wirken, das Dreambuildung mit dem Brave Thinking gut zusammen. Dennoch fand ich vieles wolkig, schwierig, mitunter unlogisch. Als jemand, der fast sein ganzes Leben mit Lehren im Musikunterricht verbracht hat, fühlte ich mich herausgefordert, da Abhilfe zu schaffen: Lebendasduliebst wurde vorbereitet. Im Februar 2022 startete es offiziell und durchlief im ersten Jahr weitere Phasen der Transformation: Das Übeglück-Prinzip entstand (danke an Karla Krieger!), die Struktur veränderte sich. INSTANT CHANGE kam dazu und wirbelte mein Leben erfreulich durcheinander, löste Blockaden aller Art. Dieser Turbo kann von meinen Kunden auf Wunsch(!) eingelegt werden. Vor allem die Systemic, die in Räumen und Systemen greift, kann Erstaunliches bewirken.

… und immernoch: Musik

Zum Januar 2023 wurde mein Traum von einem Gruppenraum in Sarstedt für die Vorschulkurse Wirklichkeit. und dann sagte ich mir: Haken dran, reingehen und loslegen- einfach freuen. 😆 Unterschätzt hatte ich, was an die 30 Familien mit kleinen Kindern an Krankheits-Potential mitbringen. Und so ging es mir wie vielen im ersten Halbjahr 2023: Dauernd krank. Nur: Als Selbstständiger löst das Existenzängste aus. Und es drohte, die Freude zu fressen.

Immernoch die Frage aller Fragen :
Was will ich denn eigentlich wirklich!?!
Wie will ich es haben? What would you love?

Diese Fragen sind nach meiner Beobachtung schwer zu beantworten- da mache ich keine Ausnahme 😆. Womit wir bei der Frage nach dem Purpose sind. Nach jetzigem Stand habe ich darauf folgende Antworten:

Zuallererst ICH

Jeden Tag ist es meine vornehmste Aufgabe, mich um mich zu kümmern. Ich bin das Herz meines entstehenden Unternehmens, und als Herz meines Unternehmens ist es meine vornehmste Aufgabe, mich um mich zu kümmern. Ich gehe den Weg voraus, ich zeige, wie es gehen kann. In den Fülle-Calls gebe ich Anteil an dem, was bei mir gerade Priorität hat. Oft inspiriert es andere, etwas zu tun – und das ganz anders, eben auf ihre Weise!

Aushalten, wie weit ich den Weg sehen kann

Die Fülle brachte damals ein Bild mit von einem Wohnrpojekt in meiner Straße mit: Gehandicapte wohnen unten, Studenten aus aller Herren Länder oben, mein Mann und ich mittendrin, wenden auch unsere Englisch- und Französisch- Kenntnisse an. Jeder hat seinen eigenen ruhigen Bereich, aber es gibt eben auch Gemeinschaft. Alles ist naturnah und ökologisch, wir erzeugen einiges selbst und das im Norden Hannovers. Und schaffen Wohn- und Lebensraum. Im Laufe der Zeit dachte ich mir eine Stiftung dazu, die alles trägt und Ehrenamtler schult, so dass sie Lebendasduliebst auch in Schulen, Behinderten-Einrichtungen … tragen können. Von alledem ist nichts zu sehen 😔, und diese Vision ist größer als mein Geldbeutel.

Im Sommer 2021 kämpften „Familienglück mit Handicap“ und „Lebendasduliebst“ um meine Aufmerksamkeit. Lebendasduliebst gewann. Vielleicht ist die Arbeit mit Gehandicapten, und dazu zähle ich auch alle, die in unserer Gesellschaft leider so schnell einen Stempel bekommen (ADHS und so… 😔) ein Teil von Lebendasduliebst. Immernoch ist auf eine Art klar, dass meine Zielgruppe zwischen 40 und 50 Jahren ist, mitunter auch älter. Aber was ist mit den jungen Familien, was ist mit Studenten!?!

Das sind ebenso die Fragen, die mich auch in der Ausgestaltung des Gruppenraums Sarstedt beschäftigen, denn das ist klar: Es gibt alles in Sarstedt und online.

Insofern darf ich Geduld zeigen, wie der Weg weitergeht unter der Voraussetzung: Ich gestalte mein Leben nach meinen Bedürfnissen und in meinem Rhythmus. Dazu gehört: Das Einschwingen in den Tag. Und meine Wochenaufteilung zwischen Sarstedt und Homeoffice. Intensive Zeiten zum Erstellen von Videos, Texten, Marketing – nicht nur in meiner FLEXTIME.

Auch mit diesen tiefgreifenden Veränderungen bleibt das Problem dasselbe: Es geht mir alles viel zu langsam. Ich habe nur zwei Hände 🤨. Ich wünsche mir Verbündete. Wie kann das gehen?
Stay tuned. Und hab es schöööön!
Birgit #Lebendasduliebst #lebensfreudemitmusik #geschichtenmitbirgit

Der Weg zur Einzigartigkeit

Einzigartig? Ist das nicht ein zu großes Wort, Birgit?

Gegenfrage: Willst du nicht einzigartig sein?
Was ist mit einem der beliebten Kalendersprüche:

Sei du selbst, alle andern gibt es schon!

Insbesondere wir Frauen sammeln Kalendersprüche und lassen uns von ihnen begleiten- in der Hoffnung, dass sich etwas verändert. Und?

Hand aufs Herz: Hat einer dieser schön gestalteten Sprüche dein Leben dauerhaft verändert?

Vermutlich ging es dir wie mir: Du hast du dich mit ihm besser gefühlt und irgendwie in der richtigen Richtung unterwegs. Irgendwann war er abgenutzt und der nächste kam, der im Schwange war: Der mit „Krone richten“ oder „Keep calm and …“ oder … .

Was fehlt aber? Das Wissen und das System dahinter.

Das brauchst du, um das Körnchen Wahrheit, das jeder dieser Sprüche enthält, dauerhaft nutzbringend anzuwenden.

Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich hatte bis zum Frühjahr 2021 noch nie von den allgemeinen Lebensprinzipien, den universellen Gesetzen oder wie sie sonst genannt werden, gehört. Und wie wichtig sie sind, wusste ich auch nicht. Das Wichtigste:

Wie innen, so außen

Wie innen so außen funktioniert wie folgt:
Hat ein Mensch innen wenig Selbstliebe und Selbstvertrauen, werden die anderen Menschen diesen Menschen schlecht behandeln. Ein Mensch, der sich selbst wertschätzt wird auch von anderen wertgeschätzt.

Wer innen Mangel empfindet, wird im Außen immer Mangel kreieren. Oder die Fülle, die herrscht nicht wahrnehmen, sie kleinmachen. „Das Kleid, ach, das ist ja schon zehn Jahre alt!“

Wer sich auf Negatives fokussiert wird auch im Außen Negatives vorfinden.
Wer dagegen insbesondere seine Dankbarkeit stärkt, wird immer mehr finden, wofür er dankbar sein kann. Und irgendwann der Meinung sein, dass er ein echter Glückspilz ist – und mit einem Lächeln durchs Leben gehen. Und Menschen treffen, die auch so „drauf“ sind 😉.

Dankbarkeit ist der Schlüssel in die Aufwärtsspirale

Die Skala des Bewusstseins von Hawkins zeigt deutlich, welche Gefühle machen, ob wir Enge empfinden oder ob wir Weite empfinden, ob wir Begrenzungen sehen oder Möglichkeiten.

Diese Woche habe ich wieder erfahren, welch große Rolle dieses Prinzip „Wie innen, so außen“ auch bei scheinbar sachlichen Aussagen spielt. Vorbehalte gegenüber Online-Unterricht  kommen scheinbar sachlich daher, drücken aber anderes aus:

  • Mangelndes Selbstwertgefühl, das man das hinbekommen kann
  • Die fehlende Bereitschaft, sich damit auseinanderzusetzen
  • Verständliche Angst vor Unbekanntem

Menschen, die entspannt in sich ruhen, haben hingegen die Gelegenheit nicht ergriffen, sich darüber aufzuregen.

Mir hat dieses Wissen geholfen, eben nicht argumentativ darauf einzusteigen und damit meine Kraft zu verschleißen. Und nicht in die Ärger-Spirale einzusteigen, sondern meine Haltung festzulegen:

Der Kunde hat immer recht. Ich mag meine Kunden, alle.

 
Ja, ich unterrichte jetzt die Ferien durch. Ja, damit werde ich mir selbst gegenüber wortbrüchig, denn es mir nun gerade dreimal am Stück gelungen, Ferien auch einzuhalten- ich liebe ja meine Arbeit. 🤣 Und ich habe Entscheidungen getroffen, was von den EXTRAS, die ich geplant hatte, ich nicht tue. Und werde mir besonders gut überlegen, was ich mehr in den Ferien für mich tun kann. Denn ich handle aus der Liebe zu mir und dem Lebendasichliebe, das ich mir seit 2021 aufgebaut habe.

Und so sind auch die Dinge, die uns „passieren“ zum Wachstum da. Sie laden uns ein, uns klarzumachen, was wir eigentlich über eine Sache denken, welche Gefühle wir haben – und ob wir das so wollen. Denn du kannst dich jederzeit entscheiden, die Dinge anders zu denken. 😊

Mehr über die wichtigen Grundprinzipien wird Teil 1 meines Sachbuches enthalten, das noch 2023 erscheint. Wenn du das nicht verpassen möchtest, lade ich dich ein, dich in den Newsletter einzutragen und die Anregungen für „Deine drei wichtigsten Zeitinseln“ zu erhalten.

Hab es schön!

Birgit